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Ein Holzhochhaus für Bredella?

Ina Invest kennt sich mit nachhaltiger Arealentwicklung aus. Die Lokstadt in Winterthur wird mehrheitlich in Holzbauweise realisiert.

Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt die Bau- und Immobilienbranche schon lange. Neben Innovationsbereitschaft wird vor allem eine Abkehr von der kurzfristigen finanziellen Optik gefordert, denn nachhaltige Lösungen kosten noch immer tendenziell mehr als konventionelle. Sie bieten aber auch einen klaren Mehrwert: wie zum Beispiel das Projekt «Rocket und Tigerli» in der Lokstadt in Winterthur. 

Der Gebäudekomplex aus Holz wird von Implenia im Auftrag von Ina Invest bis 2026 geplant und realisiert. Die innovative Holzkonstruktion für das 100 Meter hohe Hochhaus «Rocket» wird mit Fassaden aus Terracotta umhüllt. Durch das Bauen in die Höhe erreichen wir eine Verdichtung und nutzen Bauland optimal. Auch das Verwenden von Holz als nachwachsendem Baustoff ist nachhaltig. Ganz zu schweigen vom gemütlichen Wohnklima aufgrund der Holz-Atmosphäre. 

Im Weiteren erfolgt die Planung mit BIM (Building Information Modeling), was die Steuerung der Ausführung datenbasiert erfolgen lässt. Akteurinnen und Akteure arbeiten effizienter, effektiver und damit nachhaltiger. BIM erleichtert die Vorfertigung von Elementen, was sich positiv auf die Bauzeit sowie auf die Kosten auswirkt. Ein hohes Holzhaus hat zudem die Vorteile der Reduktion der grauen Energie und bindet mehr CO2 als kleinere Holzhäuser. Auch die Voraussetzungen für Um- und Rückbau sind gut. 

Viel Grün, wenig Asphalt – so soll Bredella funktionieren.

Die Erfahrungen aus der Lokstadt werden sicherlich auch die Entscheidungen für Pratteln prägen. Ina Invest beurteilt das bestehende Projekt hinsichtlich Nachhaltigkeit noch einmal. Vor allem auf den Freiräumen liegt ein grosses Augenmerk, denn diese sollen eine hohe Aufenthaltsqualität aufweisen. Je höher die Gebäude werden, desto grössere Freiflächen stehen für die Freizeit zur Verfügung. Stell dir das Bild des ökologischen Fussabdrucks einmal vor: verdichtetes Bauen an gut erschlossener Lage macht aus nachhaltiger Sicht Sinn. Im Vergleich zu heute, wo das bestehende Industrieareal asphaltiert und verschlossen erscheint, soll das künftige Stadtquartier hochwertige Aussenräume aufweisen. Viel Grün, wenig Asphalt lautet das Credo. Zurzeit spielt das Entwicklungsteam rund um Bredella auch mit dem Gedanken eines nachhaltigen Holzhochhauses in Pratteln. Ein Wettbewerb soll im Sommer 2023 für mehr Klarheit diesbezüglich sorgen. Auch du kannst mithelfen, dass wir gemeinsam ein nachhaltiges Stadtquartier für Pratteln gestalten. Auf Anfang 2023 beginnt die öffentliche Mitwirkung als Teil des politischen Prozesses. Wir erarbeiten zurzeit mit der Gemeinde Pratteln eine digitale Dialogplattform, die für unseren Mitwirkungsprozess zum ersten Mal eingesetzt wird. Gerne halten wir dich hier auf dem Laufenden. 

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