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So geht es weiter

Im Verlaufe des weiteren Prozesses wird der definitive Antrag für die Planung «Bredella» das für solche Verfahren vorgesehene Prozedere durchlaufen. Neben dem Infrastrukturvertrag gehört die öffentliche Auflage des Projekts Anfang 2023 dazu.

Wenn die Quartierpläne bewilligt sind, wird der Grundstein für konkrete Planungen gelegt sein. Dann können die einzelnen Baufelder beplant werden. Dies geschieht mittels Baugesuche, die auf der Grundlage der Quartierpläne anstatt der generellen Bauvorschriften erarbeitet werden. Diese Baugesuche müssen, wie alle anderen auch, bei der Bewilligungsbehörde eingereicht werden und das übliche Verfahren durchlaufen, bevor mit dem Bauen begonnen werden kann.

Bis es soweit ist, kann noch viel passieren: Neue Erkenntnisse und / oder Vorschriften führen zu und / oder bedingen neue Lösungen (z.B. betreffend der Nachhaltigkeit), neue Bedürfnisse erfordern neue Angebote (z.B. betreffend den Wohnformen) oder die wirtschaftliche Entwicklung führt zu Änderungen am Projekt (z.B. die eine raschere oder langsamere Gangart erfordern, als heute angenommen wird). Die Quartierpläne sollen so flexibel gehalten werden, dass dies auch möglich sein könnte.

Das Projekt, einen Stadtteil in Pratteln Mitte zu planen und zu bauen, der für Pratteln eine Bereicherung darstellt und auf den Pratteln stolz sein kann, hat also erst begonnen und wird uns noch eine längere Zeit beschäftigen. Kritische Fragen, konstruktive Vorschläge und Hinweise aller Art können dabei sehr hilfreich sein.

Etappierung

erste EtappeAls erstes wird das Rohrbogen-Areal im Quartierplan Bredella West entwickelt. Dabei dient der neue Bahnhofplatz Nord schon als Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs und als Ankunftspunkt in Bredella. Mit der Umnutzung entsteht ein voll funktionsfähiges Quartier mit vier Baubereichen. Die identitätsstiftende Industriehalle bleibt erhalten und bildet gemeinsam mit einem kleinen Hochhaus einen Übergang zum bestehenden Industrie- und Gewerbeareal des Buss Industrieparks im Osten. Ein neuer Kreisel schliesst das Areal und den neuen Bahnhofplatz an die Salinenstrasse an.

In der zweiten Phase soll der Bahnhofplatz räumlich vollendet sowie der Anschluss an die Hohenrainstrasse und den Gallenweg erstellt werden. Über diese zwei Anschlüsse ist dann die grundlegende Vernetzung mit der Nachbarschaft hergestellt. Zwei weitere Baubereiche ergänzen entlang der Geleise sowie an der Hohenrainstrasse. Das Herzstück in der Mitte des Quartiers wird mit der Umnutzung der zweiten erhaltenswerten Industriehalle komplettiert. Auch die Quartiersplätze und Grünflächen sollen mit der zweiten Etappe in der Mitte fertiggestellt werden.

Bredella Ost soll zurzeit noch offen bleiben. Mit den aktuellen Erkenntnissen sowie den Bedürfnissen aus der Bevölkerung, die aktuell im räumlichen Entwicklungskonzept der Gemeinde Pratteln erarbeitet werden, gilt es den Masterplan zu hinterfragen. Ziemlich sicher soll aus dem Bestand entwickelt werden, denn die Gewerbebauten im Osten sind erst vor einigen Jahren gebaut worden.