Bredella direkt am Bahnhof Nord in Pratteln Mitte

Nutzungsschwerpunkte

Wohnen und Arbeiten am Bahnhof

Der neue Bahnhofplatz Nord mit seinem Busterminal wird zum Umsteigepunkt vom Bahn- zum Busverkehr. Der Aus- und Umbau der Personenunterführung verbessert den Zugang zu den Perrons und verbindet die beiden Bahnhofplätze. 

Die drei Gebäude am Bahnhof bilden eine markante Silhouette entlang der Gleise. Während das Erdgeschoss publikumsorientierten Nutzungen vorbehalten ist, können die Sockelgeschosse als Büro, für Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheit und Wellness oder für Ausbildungseinrichtungen genutzt werden. Die oberen Geschosse eignen sich für das praktische Dauerwohnen oder Wohnen auf Zeit direkt am Bahnhof. Alternativ wären auch Büronutzungen denkbar.

Die Wohnbereiche

Die Wohnungen in den eigentlichen Wohnbereichen sind meist auf zwei Seiten orientiert. Auf der einen Seite mit Bezug zur Strasse, Gasse oder zum Platz, auf der anderen mit Bezug zum begrünten Innenhof. Dadurch entstehen helle Räume und ein ausreichender Lärmschutz. Es bilden sich abwechslungsreiche Ausblicke in die unterschiedlichen Freiräume. Die Distanzen zu den nächsten Häusern sind gross, so dass kein Gefühl der Enge entstehen kann. 

Die einzelnen Baubereiche haben jeweils einen direkten Bezug zu einem der drei Quartierplätze. Entlang der Promenaden und Quartierplätze finden in den überhohen Erdgeschossen Nutzungen wie eine Kita, ein Quartiercafé, persönliche Dienstleister oder andere kleine Gewerbeeinheiten Platz. Soziale Kontakte aller Art werden ermöglicht, aber nicht erzwungen. Wer Ruhe und Rückzug sucht, findet dies nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch im Aussenraum der Wohnhöfe.

Das multifunktionale Herzstück

Mitten im Stadtquartier sollen zwei Industriehallen aus dem frühen 20. Jahrhundert umgenutzt und erhalten werden und als Zeitzeugen die Geschichte des Areals in die Zukunft tragen. Sie werden mit Neubauten ergänzt, so dass ein spannungsvolles Nebeneinander von Alt und Neu entsteht. Dieses Herzstück grenzt an die umliegenden Quartierplätze an, wo die unterschiedlichsten Nutzungen aufeinander treffen und so einen spannenden Stadtraum bilden. 

Die westliche Halle wird mit einem Hotelneubau ergänzt. Die östliche Halle ist aufgrund ihrer Struktur und Proportion flexibel unterteilbar. In den einzelnen Abschnitten könnten Ateliers, Läden, ein Kindergarten oder kleine Werkstätten Platz finden. Zwischen den Hallen entstehen ein Hof und zwei neue Gebäude für Wohnen und – wenn es dafür Bedarf gibt – publikumsorientierte Nutzungen.