Wie es nun weitergeht

Im Verlaufe des weiteren Prozesses wird der definitive Antrag für die Planung «Bredella» das für solche Verfahren vorgesehene Prozedere durchlaufen. Dazu gehören neben dem erwähnten Infrastrukturvertrag die öffentliche Auflage des Projektes und schliesslich die Beschlussfassung durch die Gemeinde und den Kanton.

Wenn die Quartierpläne bewilligt sind, wird der Grundstein für konkrete Planungen gelegt sein. Dann können die einzelnen Baufelder beplant werden. Dies geschieht mittels normaler Baugesuche, die auf der Grundlage der Quartierpläne anstatt der generellen Bauvorschriften erarbeitet werden. Diese Baugesuche müssen, wie alle anderen auch, bei der Bewilligungsbehörde eingereicht werden und das übliche Verfahren durchlaufen, bevor mit dem Bauen begonnen werden kann.

Bis es so weit ist, kann noch viel passieren: Neue Erkenntnisse und / oder Vorschriften führen zu und / oder bedingen neue Lösungen (z.B. betreffend der Nachhaltigkeit), neue Bedürfnisse erfordern neue Angebote (z.B. betreffend den Wohnformen) oder die wirtschaftliche Entwicklung führt zu Änderungen am Projekt (z.B. die eine raschere oder langsamere Gangart erfordern, als heute angenommen wird). Die Quartierpläne sollen so flexibel gehalten werden, dass dies auch möglich sein könnte.

Das Projekt, einen Stadtteil in Pratteln Mitte zu planen und zu bauen, der für Pratteln eine Bereicherung darstellt und auf den Pratteln stolz sein kann, hat also erst begonnen und wird uns noch eine längere Zeit beschäftigen. Kritische Fragen, konstruktive Vorschläge und Hinweise aller Art können dabei sehr hilfreich sein.